Pflanzen im Bilderrahmen

Pflanzen Bilderrahmen

Pflanzen in Bilderrahmen in Szene setzen

Wie wäre es, sich statt eines einfachen Bildes ein Gemälde aus echten Pflanzen an die Wand zu hängen?

Die Natur ins eigene Wohnzimmer zu holen, aber nicht im Topf, sondern als kreative Wanddekoration, ist gar nicht so schwierig.

Do-it-yourself-Fans können sich zum Beispiel aus Bilderrahmen oder Sprossenfenstern eigene lebendige Bilder gestalten.

Dabei sind Pflanzen im Bilderrahmen nicht nur ein Blickfang, sie sind auch für das Raumklima von Vorteil. Sie reichern die Luft mit Sauerstoff an und verbessern durch die abgegebene Feuchtigkeit die Raumluft.

 

Die richtige Pflanze im Rahmen

Wer sich einen Bilderrahmen selbst begrünen möchte, dem steht eine große Auswahl an geeigneten Pflanzen zur Verfügung: Besonders Moose, Farne, Sukkulenten oder Kräuter bieten sich für die Rahmendekoration an.

Bei der Gestaltung gibt es keine Grenzen. Wer nur eine kleine Fläche in einem Bilderrahmen zur Verfügung hat, kann sich an Monokulturen halten. Oder auch verschiedene Gewächse in nebeneinanderliegenden Reihen einsetzen. Das wirkt auf den Betrachter beruhigend. Wer mehr Platz hat und einen großen Rahmen befüllen möchte, der kann mit den Pflanzen sogar Muster erzeugen oder durch die Kombination verschiedener Pflanzenarten eine schöne Wirkung erzielen. Möglich ist es auch, einen tiefen Bilderrahmen zu bepflanzen. Besonders praktisch sind dabei Rahmen, die sich leicht öffnen lassen, wie zum Beispiel Bilderrahmen von HALBE mit Magnetverschluss.

Bei tiefen Rahmen bietet sich auch die Verwendung von Passepartouts an, durch die die Pflanzen ihre Köpfe stecken können. Für die Küchendekoration ist ein Kräutergarten eine schöne Idee, der zum Beispiel mit Rosmarin, Thymian oder Petersilie begrünt werden kann.

 

Standort und Pflege

Bei der Bepflanzung sollte man auch den Standort des Bildes beachten. Pflanzen, die direkte Sonneneinstrahlung mögen, sollten entsprechend an einem sonnigen Ort platziert werden. Ein Bilderrahmen mit Gewächsen, denen Schatten oder Halbschatten reicht, sollte demnach auch an einem schattigen Plätzchen aufgehängt werden.

Um die Gewächse einzupflanzen, kann Erde oder Substrat benutzt werden. Bei der Verwendung von Erde gilt allerdings zu beachten, dass sich schneller Schimmel und Pilze bilden können. Deswegen muss bei dieser Variante die Erde öfters ausgetauscht werden. In diesem Zusammenhang ist auch eine gute Dämmung zwischen dem bepflanzten Bilderrahmen und der Wand wichtig.

Die Pflege des grünen Blickfangs ist einfach, aber mit einem kleinen Aufwand verbunden. Dazu wird das Bild abgehängt auf den Tisch gelegt, dann wird vorsichtig gegossen oder mit einer Sprühflasche Wasser auf die Pflanzen gesprüht. Als nützlich erweisen sich hier auch Wasserspeicher. Sie werden mit ihrem Röhrchen in die Erde gesteckt und geben über Tage hinweg Wasser an die Pflanzen ab.

 

DIY-Pflanzen-Bilderrahmen

Wer sich nun an die selbstgestaltete Wanddekoration wagen möchte, der benötigt:

 

  • einen Bilderrahmen
  • Sperrholz
  • Maschendrahtzaun
  • Kanthölzer
  • und dem Standort entsprechend ausgewählte Pflanzen und Moos

 

Der Maschendraht wird zwischen Rahmen und Kanthölzern befestigt und von „hinten“ befüllt. Zuerst wird Moos auf dem Gitter verteilt, darauf dann die Erde – das Moos verhindert, dass sie später herausbröselt. Mit der Sperrholzplatte wird der Bilderrahmen dann von hinten verschlossen. Jetzt kann das Kunstwerk von vorne, durch den Maschendraht hindurch bepflanzt werden.

 

Wer den Bilderrahmen lieber traditionell gestalten möchte, kann sich an getrocknete und gepresste Pflanzen halten. Sie können vor einem farblich beliebigen Hintergrund arrangiert und in einem Bilderrahmen, wer mag mit Passepartout, platziert werden.

Bild-Copyright:

Bildquelle: © lightwise  –  de.123rf.com

 


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